| 22.02.2012, 15:50 Uhr | CDU Köln |
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| Andrea Verpoorten will Kölner CDU anführen Köln, den 22.2.2012. Die 38jährige Landtagsabgeordnete Andrea Verpoorten soll neue Vorsitzende der Kölner CDU werden. Dies empfahl der bisherige Parteichef Jürgen Hollstein seiner Partei am heutigen Mittwoch in einer Mail an die Mitglieder der CDU. Seinen Rückzug von der Parteiführung begründete Hollstein während einer Pressekonferenz am 22. Februar mit gestiegenen "beruflichen Belastungen" und der damit verbundenen häufigen Abwesenheit von Köln. „Das ist mit einer Fortführung des Amtes unvereinbar. Deshalb habe ich viele Gespräche innerhalb der Partei über die Nachfolge geführt, und immer wieder ist dabei mit positiver Betonung der Name 'Andrea Verpoorten' gefallen", sagte Hollstein und fügte hinzu, „ich bin überzeugt, dass ich den Mitgliedern mit dieser Persönlichkeit einen hervorragenden Vorschlag unterbreite." Über die Nachfolge Hollsteins entscheiden die Parteimitglieder am 24. März auf einer Generalversammlung. Andrea Verpoorten gehört seit Mai 2010 dem Landtag in Düsseldorf an. Sie erregte damals über die Grenzen der Stadt hinaus Aufsehen, da es ihr gelang - entgegen dem landesweiten CDU-Negativ-Trend - den Wahlkreis Köln-Süd der SPD abzunehmen. Schon wenige Monate nach dem Einzug in den Landtag berief die Fraktion die Kölner Juristin als Nachfolgerin des früheren NRW-CDU-Generalsekretärs Andreas Krautscheid zur medienpolitischen Sprecherin.
„Ich empfinde den Vorschlag als große Herausforderung, und ich habe einige Tage nachdenken müssen“, betonte Andrea Verpoorten. „Dann habe ich gerne Ja gesagt. Es ist eine großartige und reizvolle Aufgabe, die Partei Konrad Adenauers, der ich seit dem 17. Lebensjahr angehöre, in meiner Heimatstadt wieder zur stärksten politischen Kraft zu machen - bei der Bundestagswahl 2013, der Europawahl 2014 und der Kommunalwahl 2014! Mit der Hilfe und dem Engagement aller Mitglieder traue ich uns das zu!" Entscheidend für die künftige Mehrheitsfähigkeit, so Andrea Verpoorten, sei die gemeinsame Entwicklung eines Konzepts für eine "moderne Großstadtpartei". Die CDU müsse nach innen und außen überzeugen und wirken. Verpoorten: „Dazu brauchen wir neue Formen des gesellschaftlichen Dialogs: Und zwar mit der in unserer Stadt besonders präsenten Kreativwirtschaft, mit Lehrenden und Studierenden der Universität und der vielen anderen Hochschulen, mit den Menschen, die sich um Erziehung und Ausbildung unserer Kinder in Kindergärten und Schulen - hier besonders auch den berufsbildenden Schulen - kümmern, selbstverständlich auch mit den christlichen Kirchen und den anderen Religionsgemeinschaften." Auch in der Außendarstellung der Stadt Köln liege vieles im Argen, ergänzte Andrea Verpoorten. Unter der rot-grünen Stadtregierung verkaufe sich Köln "im Wettbewerb der deutschen Metropolen unter Wert". Der Mitbewerber heiße "nicht Düsseldorf, sondern Hamburg, München oder Frankfurt." Hier gehe es um die "Konkurrenzfähigkeit und damit die Zukunft unserer Stadt". Hier gelte es, einen besonderen Beitrag der Kölner CDU zu leisten.
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